Erfahrungsbericht 12 · KI auf eigener Infrastruktur

Lokale KI auf vorhandener Hardware: eine ehrliche Machbarkeitsprüfung

Lässt sich ein KI-Assistent vollständig auf dem eigenen Server betreiben? Eine Prüfung für ein Haus mit rund 20 Arbeitsplätzen.

Status
Geprüft Machbarkeitsprüfung für ein Kundenvorhaben, anonymisiert.
Veröffentlicht
Herausgeber
SIMO GmbH, Aschaffenburg

AusgangsfrageEin Beratungsunternehmen mit rund 20 Arbeitsplätzen fragte: Lässt sich ein KI-Assistent vollständig auf dem eigenen Server betreiben?

Was wir geprüft haben

Wir haben die vorhandene Hardware bewertet. Für den Applikationsserver reichte sie aus. Ein Sprachmodell nur auf dem Prozessor erwies sich aber als nicht interaktiv nutzbar: wenige Token pro Sekunde und knapper Arbeitsspeicher.

Die Empfehlung war eine Hybrid-Architektur. Ein lokales Modell übernimmt vertrauliche Aufgaben, externe Modelle werden nur nach Pseudonymisierung genutzt. Dazu kommt eine gezielte Hardware-Erweiterung.

Was es für die Business-Architektur bedeutet

Ob KI „on-premise“ läuft, entscheidet die Infrastruktur und nicht die Absicht. Eine Prüfung vorab verhindert Investitionen, die im Alltag nicht tragen.

Learnings

  1. Ohne GPU-Beschleunigung ist lokale Inferenz für mehrere Nutzer nicht praxistauglich.
  2. Vorhandene Hardware lässt sich oft erweitern, statt sie zu ersetzen.
  3. Pseudonymisierung macht externe Modelle für nicht vertrauliche Aufgaben nutzbar.
  • On-Premise
  • lokale KI
  • Hybrid-Architektur
  • Pseudonymisierung

Passende Beratungsleistung

Vom Lab in die Beratung.

Was wir im Lab erproben, setzt die SIMO GmbH in der Beratung um: Business Data Strategy & Architecture für AI, nach dem Prinzip Zero Friction Data Flow. Diese Leistungen gehören zu diesem Bericht:

45 Minuten, kostenfrei, mit der Beratung der SIMO GmbH. Das Formular liegt auf simo-online.com.