Erfahrungsbericht 7 · Datenquellen und Register

Öffentliche Register maschinenlesbar machen: Jahresabschlüsse als Daten

Wie veröffentlichte Jahresabschlüsse deutscher Unternehmen zu vergleichbaren Zahlen werden, die sich verlässlich auswerten lassen.

Status
Gebaut Gebaut und im eigenen Einsatz erprobt.
Veröffentlicht
Herausgeber
SIMO GmbH, Aschaffenburg

AusgangsfrageWie werden veröffentlichte Jahresabschlüsse deutscher Unternehmen zu vergleichbaren Zahlen, die sich verlässlich auswerten lassen?

Was wir gebaut haben

Wir haben einen Server gebaut, der die Veröffentlichungen eines Unternehmens einmal vollständig in eine lokale Datenbank spiegelt und danach nur noch Neues abgleicht.

Jedes Dokument liegt zweimal vor: originalgetreu und nach HGB-Gliederung normalisiert. Dazu kommen eine Plausibilitätsprüfung (Aktiva gleich Passiva) und eine Herkunftsangabe mit Hash.

Was es für die Business-Architektur bedeutet

Externe Daten werden erst dann zu einem Vermögenswert, wenn ihre Herkunft, Vollständigkeit und Abdeckung belegt sind. Eine Antwort muss auch sagen, welche Daten fehlen.

Learnings

  1. Die Abschlüsse ab 2022 liegen im Unternehmensregister, nicht mehr im Bundesanzeiger. Wer diese Grenze übersieht, meldet fälschlich „keine Daten“.
  2. Wenn ein Portal keine stabilen Adressen bietet, ist ein Spiegel die einzige stabile Grundlage.
  3. Rohdaten und normalisierte Daten getrennt zu halten, macht die Auswertung prüfbar.
  • Jahresabschluss
  • Unternehmensregister
  • Datenherkunft
  • HGB

Passende Beratungsleistung

Vom Lab in die Beratung.

Was wir im Lab erproben, setzt die SIMO GmbH in der Beratung um: Business Data Strategy & Architecture für AI, nach dem Prinzip Zero Friction Data Flow. Diese Leistungen gehören zu diesem Bericht:

45 Minuten, kostenfrei, mit der Beratung der SIMO GmbH. Das Formular liegt auf simo-online.com.

Weitere Berichte zum selben Thema