Erfahrungsbericht 2 · KI-Governance
Wissen mit Freigabe: Inhalte, die auch eine KI nur nach Erlaubnis nutzt
Wie sich steuern lässt, welches KI-System welche Unternehmensinformation verwenden darf, getrennt davon, wer sie lesen darf.
- Status
- Gebaut Gebaut und im eigenen Einsatz erprobt.
- Veröffentlicht
- Herausgeber
- SIMO GmbH, Aschaffenburg
AusgangsfrageWie steuern wir, welches KI-System welche Unternehmensinformation verwenden darf, getrennt davon, welcher Mensch sie lesen darf?
Was wir gebaut haben
Wir haben eine selbst betriebene Content- und Wissensplattform aufgebaut. Inhalte liegen dort als verknüpfte Wissensobjekte vor, nicht als einzelne Webseiten.
Jedes Objekt trägt Felder für Verantwortung, Lebenszyklus, Vertraulichkeit, KI-Freigabe, Nutzung im Suchindex für Sprachmodelle und erlaubte Ausgabekanäle. Ohne ausdrückliche Freigabe darf kein KI-System ein Objekt nutzen.
Was es für die Business-Architektur bedeutet
Governance gehört ins Datenmodell und kommt nicht als Prozess hinterher. Wer schreibt, gibt nicht frei. Menschen und Systeme sind zwei getrennte Adressaten. Damit wird ein abstrakter Grundsatz der KI-Governance prüfbar und abfragbar.
Learnings
- Der sichere Standard heißt „nicht freigegeben“. Alles andere öffnet sich unbemerkt.
- Inhalte pflegen und freigeben sind zwei Rollen. Wer beides vermischt, verliert die Kontrolle.
- Ein Widerruf muss auch den Suchindex bereinigen, sonst lebt der Inhalt in der KI weiter.
- KI-Freigabe
- Wissensmanagement
- Datenmodell
- Governance