Erfahrungsbericht 3 · KI-Governance

Lieber zu vorsichtig: Datenklassifizierung vor jedem KI-Aufruf

Wie vor dem Aufruf eines Sprachmodells entschieden wird, ob eine Eingabe vertraulich ist und das Haus verlassen darf.

Status
Erprobung Entwurf in Erprobung, noch nicht in Betrieb.
Veröffentlicht
Herausgeber
SIMO GmbH, Aschaffenburg

AusgangsfrageWie entscheiden wir vor dem Aufruf eines Sprachmodells, ob eine Eingabe vertraulich ist und das Haus verlassen darf?

Was wir erprobt haben

Wir haben einen zweistufigen Klassifizierer entworfen. Ein lokales Modell ordnet jede Eingabe ein. Im Zweifel stuft es sie als vertraulich ein und schickt sie nicht zur zentralen Prüfung weiter. Nur eindeutig unkritische Grenzfälle gehen dorthin.

Die Richtung „im Zweifel vertraulich“ ist fest eingebaut und lässt sich nicht per Konfiguration lockern.

Was es für die Business-Architektur bedeutet

Die Klassifizierung ist die Voraussetzung dafür, Anfragen zwischen lokalem und externem Modell aufzuteilen. Ohne sie bleibt jede Hybrid-Architektur eine Vertrauensfrage.

Learnings

  1. Den Fehler in Richtung Vertraulichkeit zu machen, kostet Modellqualität. Wir nehmen das bewusst in Kauf.
  2. Zwei Klassifizierer müssen aufeinander abgestimmt bleiben, sonst sehen Nutzer widersprüchliche Ergebnisse.
  3. Eine Klassifizierung, die nur zentral läuft, würde genau die Daten verschicken, die sie schützen soll.
  • Datenklassifizierung
  • Hybrid-Architektur
  • lokale KI
  • Vertraulichkeit

Passende Beratungsleistung

Vom Lab in die Beratung.

Was wir im Lab erproben, setzt die SIMO GmbH in der Beratung um: Business Data Strategy & Architecture für AI, nach dem Prinzip Zero Friction Data Flow. Diese Leistungen gehören zu diesem Bericht:

45 Minuten, kostenfrei, mit der Beratung der SIMO GmbH. Das Formular liegt auf simo-online.com.

Weitere Berichte zum selben Thema