Learning

MCP-Anbindung:
Steuerung schlägt Reichweite.

Das Model Context Protocol (MCP) verbindet Sprachmodelle mit Unternehmenssystemen. Die Technik ist schnell gebaut. Ob sie im Unternehmen trägt, entscheidet etwas anderes.

Worum es geht

Ein Sprachmodell weiß nichts über Ihre Aufträge, Kunden und Verträge. Über MCP bekommt es Werkzeuge, mit denen es in ERP, CRM, Postfach oder Registern nachsehen kann. Das ist der Schritt von allgemeinem Weltwissen zu Antworten aus den eigenen Daten.

Im Lab haben wir mehrere solcher Anbindungen gebaut: für Microsoft 365, für öffentliche Register und für Jahresabschlüsse. Das Muster wiederholte sich jedes Mal.

Learnings

Was wir gelernt haben

  • Steuerung vor Reichweite

    Entscheidend ist nicht, wie viele Werkzeuge ein Server anbietet, sondern wie genau er festlegt, wer welches Werkzeug für welche Daten nutzen darf.

  • Erkennen, bevor das Modell liest

    Personenbezogene und sensible Inhalte müssen erkannt werden, bevor sie ein Modell erreichen. Danach lässt sich nichts mehr zurückholen.

  • Herkunft mitliefern

    Eine Antwort aus angebundenen Daten muss sagen, woher sie stammt und welche Daten fehlen. Sonst ist sie nicht prüfbar.

Was das für die Architektur heißt

MCP-Server gehören in die Business-Architektur, nicht nur in die Entwicklung. Jede Anbindung braucht einen fachlichen Verantwortlichen, ein Berechtigungsmodell und ein Protokoll.

Offene Protokolle halten die Modellwahl offen. Wer heute anbindet, sollte morgen das Modell wechseln können, ohne die Anbindung neu zu bauen.

Dazu im Lab

Erfahrungsberichte und Beiträge

Vom Lab in die Beratung

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

Die SIMO GmbH setzt um, was im Lab trägt: Business Data Strategy & Architecture für AI. Das Erstgespräch dauert 45 Minuten und ist kostenfrei.