Erfahrungsbericht 5 · KI-Governance

Microsoft 365 und KI: Der Wert liegt in der Steuerung, nicht im Zugriff

Wie KI-Assistenten Zugriff auf Mail, Kalender und Dokumente bekommen, ohne „alles oder nichts“ freizugeben.

Status
Gebaut Gebaut und im eigenen Einsatz erprobt.
Veröffentlicht
Herausgeber
SIMO GmbH, Aschaffenburg

AusgangsfrageWie geben wir KI-Assistenten Zugriff auf Mail, Kalender und Dokumente, ohne „alles oder nichts“ freizugeben?

Was wir gebaut haben

Wir haben eine Zugangsschicht für Microsoft 365 nach dem Model Context Protocol gebaut. Sie hat mehrere Ebenen: Werkzeuge mit festem Geltungsbereich, Trennung der Mandanten, Begrenzung der Anfragen, einen Need-to-Know-Filter mit Mustererkennung für personenbezogene und sensible Inhalte sowie eine Protokollierung jedes Zugriffs.

Die Entwicklung umfasst über 200 Änderungsstände seit April 2026.

Was es für die Business-Architektur bedeutet

Den Zugriff auf Mails wird der Plattformanbieter früher oder später selbst liefern. Was bleibt, ist die Frage, wer welche Inhalte an welches Modell weitergeben darf und wie man das belegt. Diese Frage gehört in die Architektur der KI-Nutzung.

Learnings

  1. Bei Zugriffsschichten zählt, wie sie steuern, und nicht, wie viel sie können.
  2. Sensible Inhalte müssen erkannt werden, bevor sie ein Modell erreichen. Danach ist es zu spät.
  3. Wer offene Protokolle nutzt, kann das Modell später wechseln und bindet sich nicht an einen Anbieter.
  • Microsoft 365
  • Model Context Protocol
  • Need-to-Know
  • Protokollierung

Passende Beratungsleistung

Vom Lab in die Beratung.

Was wir im Lab erproben, setzt die SIMO GmbH in der Beratung um: Business Data Strategy & Architecture für AI, nach dem Prinzip Zero Friction Data Flow. Diese Leistungen gehören zu diesem Bericht:

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